Dossier Deutsch unterrichten
4 Lifehacks für Ihre Schüler*innen bei der Berufsorientierung

Die Berufswahl ist ein wichtiger Schritt im Leben jedes Menschen. Die einen haben auf die Frage „Was willst du werden?“ bereits in der Grundschule eine klare Antwort und bleiben ihrer Entscheidung viele Jahre lang, wenn nicht sogar für den Rest ihres Lebens treu. Die anderen stellen sich diese Frage alle fünf Jahre aufs Neue und beantworten sie immer wieder anders. Sie probieren sich in verschiedenen Bereichen aus und haben in praktisch jedem neuen Beruf Erfolg. Manchen fällt es schwer, bei einer Sache zu bleiben, weil ihnen vieles interessant erscheint; andere haben Schwierigkeiten, ihre eigenen Wünsche zu verstehen und ihre Talente zu erkennen. Aber früher oder später, in der Regel um das 13. Lebensjahr herum, fangen Schülerinnen und Schüler an, ernsthaft darüber nachzudenken, was ihnen Spaß macht, welcher Beruf ihnen gefallen würde und wo sie ihn erlernen können.
Im Folgenden haben wir für Sie vier Tipps für die Berufsberatung zusammengestellt, die sowohl für junge Menschen nützlich sind, die bereits eine Entscheidung getroffen haben, als auch für solche, die sich noch im Prozess der Berufswahl befinden. Auch wenn Ihre Schüler*innen die Entscheidung für einen Beruf oder einen Ausbildungsgang hinauszögern, heißt das nicht, dass sie faul wären. Vielleicht wissen sie einfach nur nicht, wie man ein solch globales Thema angeht. Wir sind davon überzeugt, dass nicht nur die Eltern, das private Umfeld des/der Jugendlichen und spezielle Angebote wie Berufsberatungszentren bei der Berufswahl helfen können, sondern auch die Lehrkräfte in der Schule. Wir möchten Ihnen zeigen, dass die Berufswahl sogar Spaß machen kann, wenn der Prozess gemeinsam mit Klassenkamerad*innen und in einer Fremdsprache gestaltet wird.

In vielen Ländern gehört Berufsorientierung zu den schulischen Lernzielen. In diesem Artikel finden Sie eine Reihe von vorgefertigten Projekten und Spielen, die sich sehr gut für den Einsatz im Deutsch-als-Fremdsprache-Unterricht eignen. Sie bilden ein perfektes Tandem aus einem interessanten, nützlichen Thema und Stoff für das Erlernen einer Fremdsprache. Führen Sie Ihre Schüler*innen mit Hilfe unserer Tipps und Tricks in die Welt der Berufe ein.

Lifehack 1
Fordern Sie Ihre Schüler*innen auf, sich zunächst über verschiedenste Berufe zu informieren. Wenn man nicht weiß, was für Berufe es gibt, ist es schwer, etwas zu wählen, das einem gefällt. Deshalb ist es wichtig, sich zunächst einen allgemeinen Überblick über den Arbeitsmarkt und das Spektrum an möglichen Berufsausbildungen zu verschaffen. Überall um uns herum gibt es die unterschiedlichsten Berufe, doch viele von ihnen sieht man als Außenstehende*r gar nicht. Nicht alle Berufe sind so „sichtbar“ wie in der Schule zum Beispiel Lehrer*innen, Direktor*in, Krankenschwester, Schulpsychologe/-psychologin, Hausmeister; in einem Café Koch/Köchin, Kellner*innen, Barista; in einem Museum oder Theater Schauspieler*innen, Musiker*innen, Ticketverkäufer*in, Garderobenmann/-frau und so weiter. Manche Berufe übersieht man auch deshalb leicht, weil man in seinem Alltag nicht mit ihnen in Berührung kommt. Machen Sie Ihren Schülerinnen und Schülern klar, dass es für die eigene Horizonterweiterung nützlich sein kann, einmal die eigenen Familienmitglieder oder auch Freunde und Freundinnen ihrer Eltern nach ihren Berufen zu fragen. Diese Informationen können sie dann in ihrem Freundeskreis austauschen. Denn selbst innerhalb ein und desselben Berufs gibt es oftmals verschiedene Spezialisierungen und erhebliche Unterschiede zwischen diesen. Ein*e Programmierer*in kann zum Beispiel ein*e Software-Tester*in oder ein*e Spiele-Entwickler*in sein. Motivieren Sie Ihre Schülerinnen und Schüler, im Alltag Augen und Ohren offenzuhalten: Sie werden auf Schritt und Tritt, selbst beim Spazierengehen oder wenn sie ein Buch lesen oder einen Film anschauen, auf verschiedene Berufe stoßen.

Lifehack 2
Erinnern Sie die Schüler*innen daran, dass es wichtig ist, sich selbst, seine eigenen Stärken, Hobbys, Vorlieben, Wünsche, sein Temperament und seine Charaktereigenschaften zu erkennen. Es lohnt sich, sich erst einmal selbst über diese Fragen Gedanken zu machen und sich dann an Eltern, Verwandte, Freunde und Freundinnen zu wenden. Interessant ist es auch, sich selbst und anderen die Frage zu stellen, was man schon jetzt sehr gut kann und wofür man vielleicht schon bezahlt würde, wenn man bereit wäre, nebenher zu arbeiten. Ebenso aufschlussreich ist die Antwort auf die Frage, was der bzw. die Schüler*in unentgeltlich zu tun bereit wäre. Indem man sich diese Fragen stellt und sich darauf ehrliche Antworten gibt, lernt man sich selber besser kennen. Auf diese Weise lässt sich mit großer Wahrscheinlichkeit ein Bereich identifizieren, der irgendwo im Schnittpunkt all dieser Antworten liegt. In diesem Stadium machen Schüler*innen oft interessante Entdeckungen; man umreißt quasi einen Kreis von Fachrichtungen und Berufen, die einem attraktiv erscheinen. Aber selbst wenn ein*e Schüler*in an diesem Punkt der Berufswahl noch nicht so weit kommt: Einige Tätigkeitsbereiche lassen sich nun sicherlich schon von der Liste möglicher zukünftiger Berufsfelder streichen, und dies ist bereits ein großer Schritt nach vorn.

Lifehack 3
Wenn sich ein*e Schüler*in für einen Beruf interessiert, ermutigen Sie ihn bzw. sie, sich näher mit diesem Berufsfeld zu befassen. Das geht am einfachsten, indem man mit jemandem spricht, der bereits auf diesem Gebiet arbeitet. Vielleicht gibt es ja eine solche Person im Bekannten- und Freundeskreis oder in der Familie; vielleicht haben sogar Sie als Lehrkraft oder auch die Eltern eine*n Bekannte*n, der bzw. die in dem betreffenden Bereich tätig ist. Ein kurzes Gespräch darüber, wie der Arbeitsalltag organisiert ist, und über die Aufgaben des/der betreffenden Berufstätigen, seine/ihre Verantwortlichkeiten, den beruflichen Weg, den er bzw. sie bereits zurückgelegt hat, seine/ihre Grund- und eventuelle Zusatzausbildung sowie die Anforderungen und Voraussetzungen für diesen Beruf wird jungen Menschen helfen zu verstehen, ob dieser Beruf für sie geeignet ist oder nicht.

Lifehack 4
Wenn man sich ein Ziel gesetzt und ein Berufsfeld für sich gewählt hat, empfiehlt es sich, einen eigenen Weg zum Erreichen dieses Ziels zu entwickeln. Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der Berufe verdeutlichen einem, welche Eigenschaften eine Person, die die betreffende Tätigkeit ausübt, haben sollte und welches Wissen für einen erfolgreichen Start in die Ausbildung und dann in den Beruf erforderlich ist. Der junge Mensch kann auf dieser Basis besser erkennen, an welchen Kompetenzen und Eigenschaften er noch arbeiten muss, welche Aspekte er weiterentwickeln muss. In diesem Zusammenhang sollten Sie als Lehrkraft Ihre Schüler*innen über verschiedene Kompetenzen informieren und ihnen bewusst machen, dass sich dabei Hard Skills (Fachwissen, das für den Erfolg im Beruf erforderlich ist) und Soft Skills (Schlüsselkompetenzen) unterscheiden lassen. Mit Soft Skills sind persönliche Kompetenzen und charakterliche Eigenschaften gemeint, die man unabhängig von fachlichen Voraussetzungen für die unterschiedlichsten Berufe braucht. Bei der Berufswahl kann es von Nutzen sein, das Porträt eines/einer Berufstätigen mit den idealerweise vorhandenen Hard und Soft Skills zu zeichnen und es dann mit den eigenen bereits vorhandenen Kompetenzen zu vergleichen. Dabei stellt sich möglicherweise heraus, dass der/die Schüler*in zum Beispiel an seinem/ihrem Selbstvertrauen und seiner mündlichen Ausdrucksfähigkeit arbeiten sollte. In dem Fall könnte es sich lohnen, einen Rhetorikkurs oder einen Stand-up-Kurs zu besuchen. Solche Kurse können helfen, die Angst vor dem Sprechen vor Publikum zu überwinden, und vermitteln einem Tipps und Tricks zu Punkten wie Stilistik, Diktion und Stimmtraining sowie dazu, wie es gelingt, die Aufmerksamkeit des Publikums zu halten. Der/die Interessent*in sollte unbedingt seine bzw. ihre individuellen Besonderheiten und Stärken bedenken, wenn er/sie seine/ihre „Route“ zum Traumberuf plant.

Erinnern Sie die Schüler*innen abschließend daran, dass sie frei sind, ihre Entscheidung jederzeit zu ändern, wenn sie feststellen, dass ihnen ein anderer Beruf doch näher liegt als der ursprünglich gewählte. Machen Sie ihnen bewusst: Selbst wenn sie bereits einige Schritte auf dem Weg zum Erwerb oder zur Erweiterung der erforderlichen Kompetenzen unternommen haben, so kann ihnen diese bereits erworbenen Fähigkeiten niemand mehr nehmen. All diese Kompetenzen werden ihnen auf die ein oder andere Weise auch in einem anderen Beruf helfen. Schließlich leben wir in einer Zeit, in der sich alles sehr schnell verändert und weiterentwickelt, was bedeutet, dass sich auch neue Berufsfelder schneller auftun als früher und dass sich das Profil bestehender Berufe rascher wandelt. Flexibilität sowie die Fähigkeit zur Analyse und Planung von  Bildungs- und Berufswegen  sind der Schlüssel dafür, dass junge Menschen ihren Platz in der Arbeitswelt finden und mit ihrer beruflichen Tätigkeit zufrieden sind.

Berufsorientierungsprojekte für den Deutschunterricht

1.    „ProfiUni“
Die Deutsche Digitale„ProfiUni“ widmet sich ganz dem Thema Berufsorientierung und richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren, die sich mit der Frage der Berufswahl beschäftigen. Die „ProfiUni“ ist genauso aufgebaut wie ihre Vorgängerinnen: die „Digitale Kinderuni“ und die „JuniorUni“. Die „ProfiUni“ besteht aus vier „Fakultäten“, die sich jeweils einem Berufsfeld widmen: Versorgung und Infrastruktur, Industrie und Wirtschaft, Medizin und Gesundheit sowie Kreativberufe. In den ersten beiden Fachbereichen wird mit 360-Grad-Videos des Online-Portals „Dein erster Tag” gearbeitet. Dabei kann der/die Jugendliche selber die Kamera steuern und sehen, was um die gefilmten Personen herum passiert. Gezeigt wird jeweils der erste Tag im Leben eines Praktikanten oder einer Praktikantin in einem deutschen Unternehmen, so dass man nicht nur erfährt, wie der Arbeitsplatz aussieht, sondern auch die ersten Schritte in dem gezeigten Beruf „mitgehen“ kann. Die Beiträge zu den medizinischen und kreativen Berufen basieren auf Podcasts, die eigens für die „ProfiUni“ mit der renommierten Radiomoderatorin Silke Super aus Berlin aufgenommen wurden. Silke hat dafür mit Vertretern und Vertreterinnen verschiedener Berufe gesprochen und ihnen grundlegende Fragen gestellt, zum Beispiel die Frage, wie ihr typischer Arbeitsalltag organisiert ist. Die Plattform hat getrennte Zugänge für Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern. Für die Lehrkräfte stehen zusätzliche Materialien und Unterrichtsentwürfe zur Verfügung, die dem CLIL-Ansatz folgen. Die Plattform ist bereits in acht Sprachen verfügbar. Für ein erfolgreiches Verständnis sind Deutschkenntnisse auf A2-Niveau ausreichend. Insgesamt lernen Ihre Schüler*innen bzw. Auszubildenden durch die „ProfiUni“ 18 Berufe kennen. Die Plattform ist eine tolle Ergänzung zu unseren Lifehacks 1 und 3, da sie die unterschiedlichsten Berufe vorstellt und den Jugendlichen die Möglichkeit gibt, verschiedene Arbeitswelten aus der Ich-Perspektive kennenzulernen.

2.    Im Zusammenhang mit dem zweiten Lifehack empfehlen wir Ihnen, sich die fertigen Unterrichtsmaterialien zum Thema Berufe auf der Webseite des Goethe-Instituts anzusehen. Die Module „Mein Traumberuf“ und „Meine Stärken“ zum Beispiel helfen den Schülerinnen und Schülern, ihre Gedanken zu diesen Themen zu strukturieren und zu formulieren. Zu jedem Modul gibt es vorgefertigte Arbeitsblätter, eine Präsentation für den Unterricht und einen Unterrichtsplan. Studieren Sie dies alles einfach – und schon können Sie das fertig vorbereitete Material in Ihrem Unterricht verwenden.
„Was möchte ich werden?“ 

3.    Quest:Karriere
Quest:Karriere ist ein weiteres Projekt, das hilft, ein vertieftes Verständnis für bestimmte Berufe zu entwickeln. In diesem Falle geht es konkret um Berufe in der Digital-Branche. Das Projekt dreht sich um das real existierende Team der deutschen Digitalagentur „KIDS interactive“, die Online-Bildungsprojekte entwickelt. Im Rahmen des Questspiels zeigen und erzählen die Mitarbeiter*innen, wie sie arbeiten, wer alles an der Entwicklung eines digitalen Produkts beteiligt ist, welche Aufgaben jedes Teammitglied hat, also wer in welchem Schritt der Produktentwicklung wofür verantwortlich ist. Dabei erhält man Einblick in eine ganze Reihe von Berufen, von der Projektleitung bis hin zum/zur Videoproduktion. Dieses Projekt ist ideal für alle, die sich für digitale Berufe, digitale Bildungsprodukte und Projektmanagement interessieren.

4.    Online-Spiel „Der Superheld*innen-Campus“
Mit dem Browsergame „Der Superheld*innen-Campus“ lernst du ganz einfach wichtige Vokabeln für verschiedene Berufe. Die Stadt sucht fünf neue Superheld*innen, die in einem speziellen Campus ausgebildet werden, um all das zu lernen, was sie für ihre Mission brauchen: Die Superheld*innen haben die Aufgabe, die Stadt vor einem Bösewicht namens Skorpion zu schützen. Sie üben interessante Berufe aus. Es ist unschwer zu erraten, dass Käpt’n Gart für Berufe steht, die mit Pflanzen und Bäumen zu tun haben. Die Figur könnte ein*e Gärtner*in, ein*e Biologe/Biologin oder ein*e Landschaftsarchitekt*in sein. Oder vielleicht auch noch jemand anderes – fordern Sie Ihre Schüler*innen auf, darüber nachzudenken. Das Spiel ist komplett auf Deutsch gestaltet, aber dank vieler Grafiken und Hinweise werden Ihre Schüler*innen die Feinheiten der Handlung und der Aufgaben auch dann verstehen, wenn sie noch nicht mit dem spezifischen Berufsvokabular vertraut sind.

5.    „Undercover-Mission im Krankenhaus“ 
Auch dieses Spiel ist browserbasiert. Es führt die Benutzer*innen in den Alltagswortschatz von medizinischem Personal ein. Die Hauptfigur ist ein Detektiv, der Krankenpfleger werden muss, um ein Verbrechen aufzuklären – den Diebstahl wertvoller Juwelen in einem Krankenhaus. Das Spiel wird ebenfalls komplett auf Deutsch gespielt.

6.    „ProfiWerden!“ 
Bei diesem Brettspiel erfährt man Genaueres über Hard und Soft Skills und lernt verschiedene Berufe kennen. Es hilft, die eigenen Wünsche besser zu verstehen. Mit anderen Worten, in diesem Spiel lassen sich all die oben erwähnten Lifehacks zur Berufsorientierung anwenden. „ProfiWerden!“ besteht aus einem Set von vier Spielen, die durchgehend auf Deutsch gespielt werden können. Die Spiele sind bereits auf Russisch erhältlich, weitere Sprachversionen sind in Vorbereitung. Die ersten drei Spiele sind so konzipiert, dass sie jeweils in einer Unterrichtsstunde (45 Minuten) gespielt werden können, das letzte Spiel ist auf 90 Minuten angelegt. Das erste Spiel, „Ikigai-mix“, ermöglicht es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, ihre eigenen Wünsche und Fähigkeiten besser zu verstehen und herauszufinden, welche Berufe und was für Kompetenzen auf dem Arbeitsmarkt gefragt sind Das zweite Spiel, „Berufsscharaden“, vermittelt auf spielerische Weise Informationen über verschiedene Berufe, auch über solche, die schon in Vergessenheit geraten sind oder die von Autor*innen von Büchern und Filmen frei erfunden wurden. Das dritte Spiel, „Soft Lotto“, stellt Schlüsselkompetenzen vor, erklärt, was das ist, und zeigt, wie solche Kompetenzen für unterschiedliche Berufe nützlich sein können. Das vierte Spiel wiederum, „CV-Bouts-rimés“, bringt Schülerinnen und Schülern spielerisch bei, eine Stellenbeschreibung richtig zu verstehen und ihr Bewerbungsschreiben und ihren Lebenslauf darauf abzustimmen. Alle Spiele sind öffentlich zugänglich. Für Lehrkräfte gibt es eine ausführliche Spielanleitung sowie eine Präsentation mit einem Überblick über die Spielregeln und den Zeitrahmen. Außerdem finden Sie vorbereitende Aufgaben, die die Schüler*innen mit dem für die Durchführung des Spiels notwendigen Vokabular vertraut machen, so dass sie es spielen können, ohne ihre Muttersprache zu verwenden.
ProfiWerden! - Goethe-Institut Russland
 

autorin

Diana Morinowa
Expertin für Projekte im Bildungsbereich

Top