Failure as Practice

Failure as Practice © Dragana Krtinic

Das Projekt unter dem Titel „Failure as Practice“ begann als eine Workshop-Reihe unter Leitung von Darko Dragičević in Zusammenarbeit mit City Guerilla. Es wurde verwirklicht im Mai 2017 im Museum der Stadt Belgrad, mit Unterstützung des Goethe-Instituts.

Über das Projekt

Das Projekt unter dem Titel „Failure as Practice“ begann als eine Workshop-Reihe unter Leitung von Darko Dragičević in Zusammenarbeit mit City Guerilla. Es wurde verwirklicht im Mai 2017 in Belgrad (Serbien), mit Unterstützung des Goethe-Instituts. 

Im Rahmen von Workshops reflektierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das allgemeine Verständnis von Misserfolg unter diversen sozialen Gegebenheiten. Darüber hinaus hinterfragten sie die normative Ethik des gesellschaftlichen Verhaltens, und zwar u. a. im Hinblick auf Sprache, Bewegung, zwischenmenschliche Interaktion und kollektives Gedächtnis. Dabei ist es ihnen gelungen, durch eine Reihe von analytischen und praktischen Aufgaben die Wissensproduktion im Verhältnis zum eigenen Selbst und zu anderen Körpern im öffentlichen Raum zu erforschen. Bei ihren Performances und Installationen konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schließlich unterschiedliche Lösungsvorschläge präsentieren, in Form von Texten, diversen Materialien sprachlicher Natur, Klängen und Bewegungen, manchmal sogar unter Teilnahme des Publikums.

Die Ergebnisse der Workshop-Reihe wurden als Rahmenprogramm zur Ausstellung „Actopolis – The Art of Action“ im Stadtmuseum Belgrad der Öffentlichkeit vorgestellt.

In 2018 wurde das Thema Misserfolg durch vier weitere Phasen von „Failure as Practice“ vertieft erforscht.

Außerdem haben die Teilnehmer*innen die Ergebnisse ihrer Arbeit als Publikation der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Beiträge in der Publikation setzen sich aus theoretischer und praktischer Perspektive mit unterschiedlichen Aspekten von Misserfolg und von seiner transformierenden Kraft auseinander – und zwar aus sozio-politischer, philosophischer und anthropologischer Sicht.

Eindrücke

DD
Darko Dragičević
Darko Dragičević wurde in Belgrad geboren und lebt in Berlin. Seit 2003 präsentiert er seine Arbeiten international. Im Sinne einer erweiterten Performance-Praxis, Choreografie und Film nimmt er an interdisziplinären medienübergreifenden Projekten und Kooperationen teil. Zu seinen neueren Projekten gehörenSilent Trio, Epiloguemit Christina Ciupke, das ErkundungsprojektExhaustion and Exuberance/I Can, I Can’t: Four Figure StudiesundInequality as a Practice, im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Belgrad. Er unterrichtet an den folgenden Institutionen DOCH/Stockholm University of the Arts, Zentrum für Zeitgenössischen Tanz/Hochschule für Musik und Tanz, Köln, Folkwang Universität der Künste, Essen, Y-Institut/Hochschule der Künste Bern und Tanzquartier in Wien.

City Guerilla

Die City Guerilla ist ein kreatives Labor, das auf folgenden Prinzipien beruht: Selbstorganisation von jungen Menschen, kreative Zusammenarbeit, Peer Group Learning und alternative Bildungsformen sowie intensiver Austausch von Kenntnissen, Fertigkeiten und Ideen. Dies alles geschieht im Rahmen einer Gruppe, deren Mitglieder sich im Hinblick auf Ausbildung, Interessen, Begabung, Potenzial, Lebenserfahrung und Grundeinstellung erheblich voneinander unterscheiden. Die Synergien dieser und anderer Faktoren tragen zur Herausbildung diverser Kreativräume zur Verwirklichung von verschiedenartigen Ideen auf dem Gebiet Kunst und sozialer Aktivismus bei, mit dem Ziel, eine aktive Beteiligung junger Menschen an der Entwicklung ihres eigenen urbanen Umfelds und an der Stärkung der Zivilgesellschaft zu unterstützen.

Impressum

Konzept: Darko Dragičević, Zorica Milisavljević

Künstlerische Leitung: Darko Dragičević

Zuständiger Institutsleiter: Frank Baumann

Projektmanagerin: Zorica Milisavljević

Künstlerische Mitarbeit (und Teilnahme am Workshop): Dragana Krtinić, Simon Marić, Milica Nikolić, Mirjana Utvić

„Failure as Practice“ ist ein Projekt des Goethe-Instituts in Serbien im Rahmen der Platform „Next Generation“.

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