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Robots in Residence

Robots-in-Residence © Lena Ziyal

Internationale Forschungsnetzwerke arbeiten an Robotern, die dem Menschen nicht nur in seinem Intellekt ähneln, sondern sich auch wie er bewegen und verhalten. Die Verheißung lautet: Sogenannte „soziale“ Roboter sollen unsere Einsamkeit lindern, uns zum Sport motivieren, im Alltag aushelfen und uns im Fall einer Krankheit zur Seite stehen. Bis diese Vision Realität wird, muss jedoch noch sehr viel geschehen.
 
Der dunkelgraue, rund 60 Zentimeter große und etwas mehr als fünf Kilogramm schwere NAO 6 ist bereits die sechste Generation des interaktiven humanoiden Roboters NAO, entwickelt von der japanisch-französischen Firma SoftBank Robotics. Er ist weltweit im Einsatz und dient vor allem Bildungseinrichtungen als Forschungsobjekt. Der Roboter verfügt über eine Reihe von Komponenten und Fähigkeiten, die in die Programmierung einbezogen werden können. Zu seinen Sensoren gehören Kameras, Mikrofone, Ultraschallsensoren, Gyrosensoren, Beschleunigungssensoren und berührungsempfindliche Flächen. Er kann Arme, Beine und Kopf mit insgesamt 25 Freiheitsgraden bewegen. Außerdem verfügt er über Module zur Sprach-, Objekt- und Gesichtserkennung und spricht mehrere Sprachen.
 
Seit Juni 2020 touren zwei dieser NAO-Roboter im Rahmen des Projekts „Generation A=Algorithmus“ des Goethe-Instituts durch Europa: Das Robots-in-Residence-Programm ist in Italien und Slowenien gestartet und endet im Sommer 2021.

Die beiden humanoiden Roboter sind in München auf ihre Reise vorbereitet und programmiert, das heißt mit ersten Fertigkeiten gefüttert worden: Sie können sich jetzt vorstellen, über das Projekt „Generation A“ informieren, Witze erzählen und eine Tai-Chi-Übung anleiten. Mit dieser Grund-Programmierung haben sie von der Zentrale des Goethe-Instituts aus ihre einjährige Reise angetreten. An verschiedenen Orten in Europa nehmen sie vier- bis sechswöchige „Residenzen“ wahr. Ganz ähnlich wie bei den anderen Residenzprogrammen, in denen das Goethe-Institut Künstler*innen und Kulturschaffende einlädt, für eine Zeit lang in einem anderen Land und einer anderen Kultur zu leben und zu arbeiten, um neue Perspektiven zu gewinnen.

  • NAO-Roboter im Prager Goethe-Institut, Herbst 2020 © Pavlína Jáchimová / Goethe-Institut

    NAO-Roboter im Prager Goethe-Institut, Herbst 2020

  • NAO-Roboter im Prager Goethe-Institut © Pavlína Jáchimová / Goethe-Institut

    NAO-Roboter im Prager Goethe-Institut

  • NAO-Roboter im Prager Goethe-Institut © Pavlína Jáchimová / Goethe-Institut

    NAO-Roboter im Prager Goethe-Institut

  • NAO-Roboter im Prager Goethe-Institut © Pavlína Jáchimová / Goethe-Institut

    NAO-Roboter im Prager Goethe-Institut

  • NAO-Roboter im Prager Goethe-Institut © Pavlína Jáchimová / Goethe-Institut

    NAO-Roboter im Prager Goethe-Institut

  • NAO-Roboter im Prager Goethe-Institut © Pavlína Jáchimová / Goethe-Institut

    NAO-Roboter im Prager Goethe-Institut

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