Donnerstag 24. Oktober 2024
Wir wollen alles
Symposium | Utopien, Fehlschläge und Errungenschaften von den 1970er Jahren bis heute
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Auditorium des Goethe-Instituts, Rom
- Sprache Deutsch und Italienisch mit Simultanübersetzung
- Preis Der Eintritt wird nach Verfügbarkeit der Sitzplätze gewährt
Die Schriftstellerin Francesca Melandri und die Historikerin Petra Terhoeven werden sich mit der Rolle der Literatur und der Geschichtsschreibung bei der Aufarbeitung der politischen Gewalt befassen und fragen, inwieweit die beiden Länder ihre jeweiligen Traumata des bewaffneten Kampfes aufgearbeitet haben. Wu Ming 4 erzählt die außergewöhnliche Geschichte von Radio Alice und der Welt der alternativen und militanten Kultur im Bologna 1970er Jahre. Die Schriftstellerin Dacia Maraini, Protagonistin der feministischen Kämpfe in Italien, wird mit der Historikerin und Journalistin Leonie Schöler über den aktuellen Stand des Feminismus in Italien und Deutschland diskutieren und über die erreichten Erfolge und die noch ausstehenden Kämpfe sprechen. Im Anschluss daran werden Jürgen Trittin, eine führende politische Figur der deutschen Grünen und ehemaliger Umweltminister, mit Alessandro Coltré, Aktivist und Umweltjournalist bei A Sud, über ökologische politische Strategien und die Wege der Umweltbewegungen in Deutschland und Italien von den späten 1970er Jahren bis heute diskutieren.
Abschließend, unter der Leitung von Ulrich Waller, Intendant des Hamburger St. Pauli Theaters und seiner Co-Regisseurin Dania Hohmann, wird ein deutsch-italienisches Schauspielensemble uns schließlich mit Performances, Lesungen und Musik aus dem Stück Das Paradies ist immer woanders in die politische und emotionale Atmosphäre der 1970er Jahre entführen. Das Stück, Inspiriert von einem anderen epochalen Roman, Peter Schneiders Lenz (1973), der zum Schlüsseltext für eine ganze deutsche Generation wurde.
Eine Initiative des Goethe-Instituts Rom und der Körber-Stiftung in Zusammenarbeit mit A Sud, Biblioteca Europea, Centro di giornalismo permanente, Deutsches Historisches Institut Rom, Economia circolare, Fandango, Fondazione Giangiacomo Feltrinelli, Friedrich-Ebert-Stiftung
Ort
Via Savoia, 15
00198 Rom
Italien
Agenda
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Der Widerhall des bewaffneten Kampfes
Podiumsdiskussion | Die Rolle der Literatur und Geschichtsschreibung bei der Aufarbeitung der „Stragismo-Periode“
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Auditorium des Goethe-Instituts, Rom
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Die Entdeckung von Radio Alice mit Wu Ming 4
Podiumsdiskussion | Die alternative und militante Kultur in Bologna in den 70er Jahren
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Auditorium des Goethe-Instituts, Rom
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Mission erfüllt? Warum wir heute noch den Feminismus brauchen
Podiumsdiskussion | Der aktuelle Stand des Feminismus in Italien und Deutschland
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Auditorium des Goethe-Instituts, Rom
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Ökologische Bewegungen gestern und heute
Podiumsdiskussion | Die ökologischen politischen Strategien und die Wege, die von den Umweltbewegungen in Deutschland und Italien seit den 1970er Jahren eingeschlagen wurden
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Auditorium des Goethe-Instituts, Rom
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Die 70er Jahre. Revolutionäre Fragmente
Führung und Ausstellungseröffnung | Ausstellung originaler Materialien: Flugblätter, Bücher, Plakate, Objekte einer hitzigen Ära
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KunstRaum Goethe, Rom
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Das Paradis ist immer woanders
Theater | Im Rahmen von Vogliamo tutto
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Auditorium des Goethe-Instituts, Rom
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